Hafenfeste

Die „Promenade“ zwischen dem nördlichen Museumshafen Bohlwerk und der Hafenspitze im Süden ist zentraler Veranstaltungsort.

Ein besonders populäres Großereignis ist das seit 1993  (alle zwei Jahre mit ungeraden Jahreszahlen) stattfindende DampfRundum, bei dem schon bis zu 350.000 Besucher gezählt wurden (z.B. im Jahr 2009).

Alljährlich am Himmelfahrtswochenende wird vom Flensburger Museumshafen die RumRegatta ausgerichtet. Dieser geht mit rund 120 teilnehmenden Schiffen die Flensburg-Fjord-Regatta voraus. Die 1980 initiierte Regatta gilt als das größte Treffen ehemaliger segelnder Berufsfahrzeuge in Nordeuropa.

Ebenfalls seit 1980 wird vom Verein Museumshafen e.V.  jeweils im Oktober die beschauliche Apfelfahrt organisiert, gefolgt vom Grogtörn, der  am zweiten Weihnachtsfeiertag  stattfindet.

Dampfrundum

Bei Europas größtem Treffen von Dampfschiffen und dampfgetriebenen Arbeitsgeräten (nach PS) fungiert der Salondampfer ALEXANDRA als Gastgeberschiff, seit 1993 steht Flensburg alle zwei Jahre unter Dampf. 

Nicht nur für Technik-Interessierte, sondern auch für Familien und Individualisten gibt es bestaunenswerte Traditionsschiffe, große Dampfer, kleine Dampfboote,  imposante Maschinen in Aktion auf dem Gelände des Innenhafens und fein gestaltete Modelle im Schifffahrtsmuseum zu bewundern.

Die beliebten Rundfahrten mit traditionellen Dampfern für Jung und Alt sind immer eine Attraktion für Touristen und Einheimische und machen das DAMPFRUNDUM zusammen mit seinem attraktiven Hafenfest zu einem Publikumsrenner.

Während der gesamten Veranstaltung stehen alle Maschinen unter Dampf, versetzen die Besucher in eine andere Zeit und lassen dabei den Alltag vergessen. Sowohl an Bord als auch an Land erfährt man alles über die historische Technik, erhält Einblicke in die Zusammenhänge von Historie und Fortschritt der „Technik zum Anfassen“. 

Das in Nordeuropa einmalige Dampfer-Wettrennen findet jeweils am Freitag statt. Alle Dampfer liefern sich ein im Sinn des Wortes heißes Wettrennen, mit jeder Menge weißem Dampf und schwarzem Kohlenrauch. Auch bei diesem Ereignis können Sie auf den Schiffen mitfahren. Ein einmaliges Erlebnis!

Näheres dazu im Hafenbüro.

Rum-Regatta

Die Rum-Regatta  auf der Flensburger Innenförde gilt als das  größte Gaffelseglertreffen Nordeuropas  Seit 1980 treffen sich jedes Jahr, am Wochenende nach Christi Himmelfahrt, weit über 100 Schiffe, um an einer Regatta zur Erinnerung an die Rumtradition Flensburgs teilzunehmen.

Das anvisierte Ziel bei dieser Regatta ist der Zweite Platz, nach dem Motto: „Lieber heil und Zweiter, als kaputt und breiter.“ Der Sieger wird mit einer 3-Liter-Flasche Johannsen Rum belohnt, einem der beiden letzten Rumhäuser in Flensburg.

Der Erstplatzierte hingegen erhält lediglich einen symbolischen und meist wertlosen und besonders hässlichen Preis. Viele Skipper bemühen sich daher, auf keinen Fall als Erste die Ziellinie zu durchlaufen.

Neben den Regattapreisen werden auch Sonderpreise vergeben, mit denen zum Beispiel die Pflege der Schiffe besonders gewürdigt oder auch das bestrestaurierte Schiff des vergangenen Jahres ausgezeichnet wird. Auch ein Stilbruch-Preis wird vergeben – für eklatante Fehler im Gesamtbild.

Die Rum-Regatta zieht inzwischen immer mehr Zuschauer an und entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem maritimen Volksfest mit mehr als 30.000 Besuchern.

Der Name der Regatta weist auf die Tradition Flensburgs als Rumstadt hin. Rum war im 19. Jahrhundert  das wichtigste Handelsgut der Stadt. Von hier aus fuhren die Flensburger Handelsschiffe zu den Zuckerrohr-Plantagen in den dänischen Kolonien in der Karibik. Der mitgebrachte Zuckerrohrschnaps wurde hier zu Flensburger Rum verarbeitet. Noch heute zeugen die vielen Höfe und früheren Handelshäuser der Altstadt von diesem Kapitel Flensburger Stadtgeschichte.

rumregatta.de

KC1855 – Kongelig Classic

Seit Jahrhunderten lebten die Menschen an der West- und Ostküste von der Schifffahrt und dem Schiffbau. Zugleich gehörten sie zu den ersten, die das Sport- und Freizeitpotential des Meeres entdeckten. Nicht ohne Grund startete die erste dänische Regatta für „Yachten“ im Jahre 1855 in Flensburg.  Dieses Ereignis wurde 2012 als KONGELIG CLASSIC –KC1855 „wiedergeboren“, als eine grenzüberschreitende Regatta zwischen Flensburg – Sønderborg – Aabenraa.

Das Projekt Kongelig Classic 1855 soll dazu beitragen, die maritim-kulturhistorische Tradition in der Region zu fördern und ihre Entwicklung zu sichern – durch vielfältige Aktivitäten, vor dem Hintergrund der authentischen maritimen Geschichte, durch die Attraktivität für die Einwohner und als Reiseziel für Touristen.

Die Organisation der Regatta, das wasserseitige und landseitige Programm sowie die Entwicklung der maritimen Spielmeile, werden durch die Unterstützung der Städte Flensburg, Sønderborg und Aabenraa ermöglicht. Die Kongelig Classic bietet auch an Land ein buntes Programm an, zum Beispiel „handgemachte “ Musik, zahlreiche Verkaufs- und Infostände, und für Kinder Spielangebote und Gelegenheiten für kreatives Gestalten.

Mehr unter: kongelig-classic.org

Flensburger Regatta

Initiiert hatten diese Regatta Ingenieure aus England, die damals in Flensburg die Eisenbahn und das Gaswerk bauten. Sie waren es, die den Regattasport an die Förde brachten.

Die Meldelisten der ersten Regatta nennen Boote von Eider und Elbe, Fünen und Falster und aus Kopenhagen. Die englischen Ingenieure hatten ihre eigenen Boote dabei.

Diese Flensburger Regatta von 1855 gilt als Ursprung des organisierten internationalen Regattasports in der westlichen Ostsee.

Seit 2005 findet jährlich im Herbst, in Erinnerung an die erste internationale Regatta, die Flensburger Regatta von 1855 auf historischer Rennstrecke statt. Veranstaltet wird diese Regatta von dem Verein Klassische Yachten Flensburg e.V.

Sie wird veranstaltet vom Verein Klassische Yachten Flensburg.

Apfelfahrt

Alljährlich segeln an einem Freitag während der schleswig-holsteinischen Herbstferien die Schiffe des Museumshafens nach Glücksburg. Sie laden dort die in der Region Angeln gewachsenen Äpfel auf ihre Schiffe, um sie am Sonnabend und Sonntag, wie in alten Zeiten, von den Schiffen aus am Bohlwerk zu „verhökern“.

Verkauft wird hier auch alles, was man aus Äpfeln machen kann und was die Region hergibt:  Apfelsaft, Apfeltee, Apfelkuchen, Apfelschnaps, Obst und Gemüse, Bratäpfel.

Und natürlich Räucherfisch aus der Flensburger Förde, Aale, Makrelen, Forellen – „Man muss ja nicht alles aus Afrika oder Südamerika herankarren…“

Für die Kinder gibt es natürlich auch schiffige und apfelige Spiele.

Außerdem kann man zusehen, wie Apfelsaft gemacht wird und probieren, selber zu pressen.  Und dazwischen erklingt immer wieder handgemachte Musik.

Die Apfelfahrt ist die wohl gemütlichste Veranstaltung im Historischen Hafen.

Grogtörn

Diese Regatta ist für jene Eisenharten gedacht, die ihr Fahrzeug auch im Winter im Wasser haben.

Jedes Jahr am 2. Weihnachtsfeiertag treffen sich Segler, Motorbootfahrer, Paddler und manchmal auch Surfer, die in winterlicher Kälte bei Eis und Schnee dem kalten Vergnügen nachgehen. Gesegelt, gepaddelt und gesurft wird um den heißen Grogkessel. Der hässlichste mitgebrachte Grogkessel wird vor dem Ablegen prämiert.

An Bord der teilnehmenden Schiffe müssen unterwegs Aufgaben aus dem Bereich der Dichtkunst nach dem Motto: „Reim dich, oder ich fress dich“ bewältigt werden.

Alle freuen sich auf den heißen Grog und Punsch, um sich hinterher wieder aufzuwärmen.

AKTUELLE VERANSTALTUNGEN

29.09.2017 bis 02.10.2017
DEUTSCHER COMPANY CUP


13.10.2017 bis 15.10.2017
APFELFAHRT