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Jugendarbeit im Museumshafen Flensburg


Segelriss auis Chr. Nielsen Danske Bådtyper

Abbi.gif

Schiffsname Abbi
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Flensburg
Typ Kadrejerjolle Replik von 1880
Rigg Sprietsegel
Baujahr 1980
Bauwerft Kiersgaard u. Nielsen
Bauort Troense
Länge (London) 5,20 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 5,2 m
Breite 2,15 m
Tiefgang 0,56 m
Segelfläche 23 m²
Motor Segel
Leistung  
Museumshafen Flensburg

Über das Schiff

ABBI ist der originalgetreue Nachbau einer Snekkerstenjolle von 1880, die hochbetagt und gut gepflegt immer noch segelt! Nach einem wechselvollen Leben als Fischer und kadrejerjolle (Schiffsvesorger) wurde sie von Michael Kiersgaard, Schiffbaumeister in Troense, aufgezeichnet. 1980 ließ Volkwin Margh die Jolle für seinen Sohn Johannes bauen. 1988 fand sie Heinz Dethloff ziemlich verwahrlost im Vorgarten der Marghs in Oevelgönne, und erhielt sie überlassen mit der Auflage, man würde sich freuen, wenn eines Tages die Segel wieder prall stehen würden im Hamburger Hafen! 2 Jahre dauerten die intensiven Restaurierungsarbeiten. Das Boot erhielt 6 neue Planken und wieder die
Original Farben : Schwarz mit einem gelben Randstreifen, die Bodenbretter Englisch Rot. Und einen Satz nagelneue Segel. Bei Probeschlägen auf der Elbe stellte sich heraus, daß bei dem dichten Schiffsverkehr auf der Elbe für die Sicherheit des Bootes dringend ein Außenborder vonnöten wäre. Eine solche Lösung ließ sich aber mit dem Charakter des Bootes nicht in Einklang bringen. Die Erinnerung an die Flensburger Förde gaben Heinz Dethloff anläßlich des
Wintertreffens in Hamburg die Idee, ABBI dem Museumshafen Flensburg zu spenden. Und so blieb nur die Alternative: Das Boot kam wieder dahin, wo es hingehört, an die OSTSEE!

Die Historie

ABBI ist der Nachbau einer Snekkerstenjolle, wie sie am Øresund gebaut wurden. Man bezeichnet diese Boote als Smakkejollen wegen ihres Smakkeriggs, d.h. ein vierkantiges Segel mit Spreize. Boote dieser Bauart waren die Arbeitsboote schlechthin und in ganz Dänemark verbreitet. Man gebrauchte sie für Heringsgarne (Netze), Aalreusen, Grundangelfischerei und zur Kontrolle von Stellnetzen.
Häufig dienten diese Boote auch als Kadrejerboote, das waren Schiffshändler-Fahrzeuge zur Versorgung der großen Segelschiffe, die durch den Sund gingen.

Die Fischer bevorzugten die Sprittakelage wegen ihrer Einfachheit und Handlichkeit. Beim Fischen (Arbeiten) wird der Spritbaum an den Mast herangeholt und das Segel an den Mast gelascht, so daß der ganze Bootsraum für das Arbeiten mit den Netzen, Leinen o.ä. Frei ist.

Historie
ABBI ist der originalgetreue Nachbau einer Snekkerstenjolle von 1880, die hochbetagt und gut gepflegt immer noch segelt! Nach einem wechselvollen Leben als Fischer und kadrejerjolle (Schiffsvesorger) wurde sie von Michael Kiersgaard, Schiffbaumeister in Troense, aufgezeichnet. 1980 ließ Volkwin Margh die Jolle für seinen Sohn Johannes
bauen. 1988 fand sie Heinz Dethloff ziemlich verwahrlost im Vorgarten der Marghs in Oevelgönne, und erhielt sie überlassen mit der Auflage, man würde sich freuen, wenn eines Tages die Segel wieder prall stehen würden im Hamburger Hafen! 2 Jahre dauerten die intensiven Restaurierungsarbeiten. Das Boot erhielt 6 neue Planken und wieder die
Original Farben : Schwarz mit einem gelben Randstreifen, die Bodenbretter Englisch Rot. Und einen Satz nagelneue Segel. Bei Probeschlägen auf der Elbe stellte sich heraus, daß bei dem dichten Schiffsverkehr auf der Elbe für die Sicherheit des Bootes dringend ein Außenborder vonnöten wäre. Eine solche Lösung ließ sich aber mit dem Charakter des Bootes nicht in Einklang bringen. Die Erinnerung an die Flensburger Förde gaben Heinz Dethloff anläßlich des
Wintertreffens in Hamburg die Idee, ABBI dem Museumshafen Flensburg zu spenden. Und so blieb nur die Alternative: Das Boot kam wieder dahin, wo es hingehört, an die OSTSEE! sie dient heute im Museumshafen im Verein mit der Minna Roeder und der Arendalsjekte Arved der Segelausbildung der Nachwuchs-Jugendarbeit .

Ausführlicher Artikel im PIEKFALL 46