Eigner

Amazone1909.jpg

Schiffsname AMAZONE
Ex-Namen GÜNTHER
Nationalität D
Heimathafen Hamburg
Typ
Rigg Gaffelketsch
Baujahr 1909
Bauwerft Joh. Jacobs
Bauort Moorege
Länge (London) 24,69 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 33,50 m
Breite 5,36 m
Tiefgang 1,40 m
Segelfläche 280 m²
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen Oevelgönne

Über das Schiff

Die Historie

Bau 1909 auf der Werft Joh. Jacobs in Moorrege, Uetersen, als AMAZONE im Auftrag von Kapitän Ossenbrüggen aus Haseldorf gebaut Heimathafen Haseldorf.
1917 verkauft, Heimathafen Hamburg
1919 verkauft, Heimathafen Lübeck
20. Januar 1920 in “GÜNTHER” umgetauft
mit 110 Tonnen Ladevermögen besegelte die “GÜNTHER” bis 1926 Elbe, Watt und Ostsee
1926 Heimathafen Wischhafen, Einbau eines Motors, Klöckner Humboldt Deutz (Köln) 2 Takt 2 Zyl., 50 PS, Schiff erhöht, jetzt 1,93 m Seitenhöhe. Neu vermessen 81 BRT, 42 NRT, Tragfäfigkeit 120 t, sie versorgte Inseln, Festland und vor allem Hamburg mit verschiedensten Gütern
1934 – Einbau eines neues Motors KHD, 4-Takt 3 Zyl., 50 PS, neues Unterscheidungssignal: DEHB
1948 – neues Unterscheidungsssignal: DFVX
1954 – Umbau und Verlängerung des Rumpfes um etwa 10 m, jetzt 96 BRT, 54 NRT, 140 tdw.
1957 – verlängert und erhöht, Länge 33,55 m, Breite 5,83 m, Seitenhöhe 2,20 m, 129 BRT, 92 NRT, 200 tdw
1978 – Einbau einer Maschine von 1943, 50 PS
1980 aufgelegt
10. Dezember 1985 – von einer Eignergemeinschaft erworben, neue Maschine: Deutz 8 Zylinder 180 PS,

1909 gab Kapitän Ossenbrüggen aus Haseldorf an den Werftbaas Jacobs in Moorrege (bei Uetersen) den Auftrag zum Bau dieses Schiffes. Die AMAZONE gehörte damit zu einer Serie von sechs See-Ewern, die auf dem Höhepunkt des Schaffens dieser rührigen Werft gebaut wurde. Schiffe dieser Baureihe waren als “Jacobs-Riesen” bekannt; trotz der wirtschaftlichen Anforderungen (geringe Baukosten und hohes Ladevermögen) an diese Schiffe, baute Jacobs formschöne schnelle Ewer mit ca. 100 Tonnen Ladevermögen. Von ihnen sind bis zum heutigen Tag lediglich zwei erhalten geblieben. AMAZONE und PETRINE.

Die AMAZONE hat in ihrem Leben einige Umbauten erhalten, so wurde sie um 10 m verlängert und um 30 cm erhöht. Während des Einbaus der ersten Maschine, in den dreißiger Jahren, wurde das hölzerne Kochhaus durch ein eisernes Roof mit Ruderhaus ersetzt. Darin wurde auch die achtere Kajüte eingebaut. Reduzierung der Segelfläche, Abbau der Seitenschwerter, Veränderung der Luken etc. gingen damit einher und sind Ergebnis der technischen Entwicklung und des wirtschaftlichen Konkurrenzkampfes, dem diese kleinen Schiffe, ihre Eigner und die Besatzung ausgesetzt waren.

Bis 1980 war die, mittlerweile in GÜNTHER umbenannte AMAZONE, mit 220 Tonnen Ladevermögen und einer Länge von 34 m, von Wischhafen aus auf Frachtfahrt in Nord- und Ostsee sowie nach Dortmund hinauf unterwegs. In den letzten Jahren verdiente sie ihr Geld mit Altglastransporten von Helgoland für eine Wischhafener Müllfirma.

1984 wurde das abgewirtschaftete Schiff von einer Eignergemeinschaft erworben, in AMAZONE zurück benannt und in den folgenden Jahren saniert und restauriert. Die Eigner nutzten ihren Motorsegler privat und beheimateten ihn in Hamburg und Heiligenhafen. 1997 ging die AMAZONE an eine neue Eignergemeinschaft über. Diese begann den Umbau des Schiffes zurück zu einem Traditionsschiff. 1999 hat die AMAZONE wieder Gaffelsegel und Seitenschwerter bekommen, gesteuert wird sie ohne Ruderhaus. 2001 wechselte der Eigner wieder. Ein gemeinnütziger Verein führt auf der AMAZONE Fahrten und Veranstaltungen mit unterschiedlichen Menschen und Gruppen durch. Das Fahrtgebiet ist nun die Elbe, das Nordfriesische Wattenmeer und die Ostsee. Aus dem Erlös dieser Törns soll der langfristige Erhalt dieses alten See-Ewers sichergestellt werden.

mehr unter www.museumshafen-oevelgoenne.de

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