VG Hs 2006
Astarte Hansesail 2006 Foto Volker Gries


Astarte SAIL Bremerhaven Foto Schiffergilde

Schiffsname Astarte
Ex-Namen SS 97, HD 244
Nationalität D
Heimathafen Bremerhaven
Typ Hochseekutter
Rigg Gaffelketsch
Baujahr 1903
Bauwerft August Albers
Bauort Finkenwerder
Länge (London) 17,8/21 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 24,00 m
Breite 6,18 m
Tiefgang 2,08 m
Segelfläche 288 m²
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen Bremerhaven

Über das Schiff

KL Schipper Tham Körner.PIEKFALL 80/2003 S. 27 ff „ Hundert Jahre HF 244 ASTARTE – 25 Jahre Schiffergilde Bremerhaven“: Foto, Geschichte der Restaurierung des Schiffes und Unterstützung durch die Öffentliche Hand; Ausbau des historischen Hafens.

Die Historie

HF 244 ASTARTE Finkenwerder 1903 – 1919
SS 97 Schulau – 1952
Wilhelmshaven – 1978
Bis 1952 in der Fischerei
Bis 1978 Forschungsschiff für das Senkenberg-Institut
1978 – 1979 restauriert und seither in Fahrt .

HF 244 Astarte
Die Astarte wurde 1903 auf der Werft von August Albers an der Finkenwerder Südelbe gebaut und zwar für den Seefischer J.Nikolaus Külper. Als reiner Segler hat die Astarte nur wenige Jahre gefischt. 1912 erhielt sie einen Hilfsmotor. Noch bis 1952 fischte Külpers Sohn mit der Astarte auf der Nordsee, dann hängte er seinen Beruf an den Nagel.
Der Kutter wurde nach Wilhelmshaven verkauft,
Bis 1978 fuhr ASTARTE als Fischerei-Forschungsschiff für das Senckenberg-Institut 1978 kam sie zum Verkauf und wurde als letztes Schiff von der Schiffergilde Bremerhaven e.V. erworben.

Auf der Lloyd-Werft wurden die dringendsten Instandsetzungsarbeiten am Rumpf in Angriff durchgeführt und schon im Sommer segelte die Astarte- allerdings noch mit ihrem alten Rigg- mit Jugendlichen auf der Weser. 1979 wurde die Astarte dann auf der Grundlage alter Pläne des Altonaer Museums in Hamburg, nach Detailzeichnungen des Hamburger Schriftstellers Hans-Joachim Kaiser und Berechnungen des Bremerhavener Schiffskonstrukteurs Lothar Onasch in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt. Die Astarte segelt seit dieser Zeit mit Jugendlichen auf der Weser und Elbe und in Nord- und Ostsee.
Am 17. Juli 1998 erlitt der Traditionssegler bei der Kollision mit einer Fahrwassertonne einen schweren Schaden. Der Kutter verlor seinen Propeller und zog sich am Bug einen zwei Meter langen Riß zu. Das Schiff mußte vom Seenotrettungskreuzer Hermann Rudolf Meyer in den Geestevorhafen geschleppt werden.
Am 24.10.1998 mußte die Astarte nach 20 Jahren wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten in den Hafen. Bis zu 50.000 DM wird die Reparatur kosten. Die komplette Steuerbordseite oberhalb der Wasserlinie soll instandgesetzt werden. Eichenplanken und Spanten verlangen eine Generalüberholung.
Im März 2000 erhielt die Astarte ein vollständig neues Deck und auch einen Mast. Insgesamt wurden laut Hennig Goes 270 000 Mark in die Erneuerungsaktion gesteckt.
Quelle: Schiffergilde Bremerhaven

PIEKFALL 80/2003 S. 27 ff „ Hundert Jahre HF 244 ASTARTE – 25 Jahre Schiffergilde Bremerhaven“: Foto, Geschichte der Restaurierung des Schiffes und Unterstützung durch die Öffentliche Hand; Ausbau des historischen Hafens.

Literatur: Piekfall Nr. 80/2003 Astarte 100 Jahre

Heinz Linde, Willi Luther, Willy Mohr
Seefischerei – Die Männer und Kutter von Finkenwerder
Urbes Verlag 1997 ISBN: 3-924896-37-2

Wilhelm Christian Karl Stammer
HF – Die Finkenwärder Fischereiflotte
Books on Demand, Hamburg 2002 ISBN: 3-8311-2927-4

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