Auguste von der Lühe

MH Fl.
Auguste 1982 Kieler Förde Foto GB

1985 im MH Flensburg

Auguste_Luehe.gif

Schiffsname Auguste von der Lühe
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Lühe
Typ Lüttfischerjolle
Rigg
Baujahr 1925
Bauwerft
Bauort
Länge (London) 5,14 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 6,8 m
Breite 1,85 m
Tiefgang 0,4 m
Segelfläche 17 m²
Motor Segel
Leistung  
Museumshafen

Über das Schiff

ausführliche Historie in PIEKFALL 65/1998 S. 42

Die Historie

Auguste von der Lühe gehört zu den Lüttfischerjollen der Elbe und wurde wahrscheinlich um 1925 an der Lühe, einem Nebenfluß der Elbe auf niedersächsischer Seite gebaut.Dieser Jollentyp ist an der gesamten Elbe verbreitet und ähnelt mit identischen Linien auch der Unterweser-Fischerjolle. Die Besegelung bestand in der Regel aus Lugger oder auch Spriet-Segel (dän.: Smakke).

Auguste ist eines der seltenen historischen Exemplare der Lüttfischerei, für die es nur noch wenige Beispiele gibt. Diese kleinen Jollen wurden nicht sehr alt und werden auch von Liebhabern traditioneller Wasserfahrzeuge leicht übersehen.
Das Luggersegel wird ähnlich dem Gaffelsegel oben an einer Spiere gehalten, die aber nicht mit einer Klau am Mast dreht, sondern seitlich am Mast vorbeiläuft. Dabei steht das Vorliek des Segels noch vor dem Mast. (Entwicklungsgeschichtlich ein Vorläufer des Gaffelsegels.)

1925 -1979 im Besitz von Heinrich Gerkens aus Grünendeich und gehörte zur Fischereigenossenschaft Lühe. Hier fanden Folkert und Monika Bockentien, Hallig Langeneß die Jolle und restaurierten sie bis 1982 vollständig. Es wurde der gesamte Rumpf überholt sowie Schwert, Ruder, Pinne und Mastkoker neu gefertigt und nach den vorhandenen alten Luggersegeln neue Tücher genäht.
In diesem Zustand wurde August 1982 auf dem Gaffeltreffen in Kiel zum bestrestaurierten Schiff gewählt. 1984 -1991 im Besitz von Rainer Prüß und nach neueren Erkenntnissen in einigen Details verändert.
1991 Von Fritz und Gudrun Schleif in erbärmlichen Zustand in Flensburg entdeckt, übernommen und auf der Werft Hattecke Freiburg noch einmal generalüberholt, vorne bis zum Mast eingedeckt, jetzt mit einem Steilgaffelrigg ausgerüstet.

Quelle Archiv, PIEKFALL 65/1998 S.42

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