Bertha Fle 1FF

GB 2000

Bertha-Fle1-1928.jpg

Schiffsname Bertha Fle 1FF
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Teerhofinsel Travemünde
Typ Handelskvase/Seequatze
Rigg
Baujahr 1928
Bauwerft Siegfried
Bauort Eckernförde
Länge (London) 17,48 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles m
Breite 5,76 m
Tiefgang 0 m
Segelfläche
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen

Über das Schiff

14.12.2012 zum Verkauf in 10829 Berlin – Schöneberg bei ebay seit 11.2012
: http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/hausboot,wohnboot,wohnschiff,motorboot,motoryacht,-eigenantrieb-/87485721-211-3446

Gruß Ole 14.12.2012

ehmaliger Frachtensegler,Traditionssegelschiff mit Internationalen Schiffsmessbrief mit Länge über alles 18,15m & Breite ist 5,76m & Tiefgang 2,16 m. Wollten es als Hausboot / Wohnschiff mit eigenen Antrieb umbauen mit ca. 200qm Wohnfläche / Nutzfläche. Steuerstand-Dach als Terrasse / Sonnendeck nutzen; zweite tranzparente Wohn-Etage auf dem Vorder-Deck montiert mit durchsichtigen Doppelten-Hohlraum-Platten versehen und einem fahrbaren durchsichtigen Kuppel-Dach, sowie es bei Pools-Abdeckungen verwendet wird. Regenwasser auffangen, Solar-Panele,Solarzellen,Wind-Generator zur Selbst-Energie-Versorgung, usw. & etc.,
Der Steuerstand eignet sich besonders gut als Küche mit voller Funktionalität und großer Schiebetür Achtern heraus & im Mittelschiff hätten wir die Spuntwand entfernt und somit einen großen Salon von ca. 75 qm2 geschaffen, voll Isoliert mit Natur-Dämmstoffen ,z.B. Hanf auch als Schüttung zu bekommen; überall neue Fenster mit 3 Fachverglasung eingebaut,…
Das Schiffsdeck besteht aus Stahl und wurde neu verschweißt ,der Rumpf-Schiffs-Körper besteht aus 8 cm dicken Eiche-Blanken und ca. 25cm Spanten aus dem Baujahr 1929. Einige der Planken wurden in der Werft fachgerecht erneuert. So etwas Uriges wird heute nicht mehr gebaut in dieser D-Schiff-Handwerks-Qualität .Das Schiff ist voll entkernt & frei von allen Einbauten.
Der Motor ist ein Hanomag-Henschel Diesel-Motor Baureihe 6 R 1215 G ; mit 6 Zylinder & 220 PS dafür ist ein Orginal Reparatur-Handbuch vorhanden und das Wendegetriebe ist ein Reintjes-Getriebetyp WAÖ 35 mit Serien-Nr.: K1900 & Untersetzung 2:1. Beide für die Überholung vorbereitet.
Liegeplatz ist Lübeck und dieser kann übernommen werden für 100,-€/mtl. Dabei sind 20,-€ Strom-Kosten-Pauschale enthalten.
Die Familien-Gemeinschaft hat sich leider zum Wiederverkauf entschlossen, dabei ist dieses Schiff jetzt schon Winterfest gemacht worden.

Gerne senden wir auch noch mehr Foto´s & Info´s per email zu.

MfG

030-3124925 + 0177-7169010

Die Historie

Historie
Es handelt sich um die letzte Handels-Quatze in Norddeutschland – ein Lebendfischtransportschiff mit Bünn – beschrieben und erwähnt bei Kurt Fleischfresser, SEGLER VON HAFF UND BODDEN S. 35, betrieben von der alteingesessenen Flensburger Aalräucherei Butendeich.
Historie basiert auf den Auskünften von Zeitzeugen:
BERTHA wurde 1928 als Lebendfischtransporter gebaut für die Aalräucherei Butendeich in Flens burg am Hafendamm. Sie fuhr im Auftrage der Reederei Koch & Butendeich und kaufte Blankaal in Dänemark und Schweden auf und transportierte ihn als Lebendfisch nach Flensburg. Die Reisen für den Aalaufkauf ging die Reise im Herbst zum Teil bis hinauf nach Öland.

Nach dem II. Weltkrieg konnte aufgrund der Importbestimmungen der Besatzungsmächte kein Lebendfisch im Ausland aufgekauft werden. Die BERTHA konnte bis zur Währungsreform 1948 ihrem eigentlichen Bestimmungszweck nicht dienen.
Sie wurde zum Fischkutter umgerüstet und diente zeitweilig zum Fischfang.
Nach Lockerung der Importbestimmungen konnte sie wieder als Lebendfischtransporter zum Fischaufkauf nach Schweden eingesetzt werden. Hierfür erhielt der damalige angestellte Fischer und Schiffsführer Ludwig Nielsen vom Fisch- meister für die Flensburger Förde in Langballigau eine Sondergenehmigung für die Küstenfahrt als Schiffsführer der BERTHA. Er führte das Schiff vom August 1964 bis er im November 1972 abmusterte. Einhergehend mit einem Rückgang des Qualitätsbewußtseins verbunden mit dem Preiskampf durch die aufkommenden Supermärkte und dem Niedergang der Feinkostgeschäfte, lohnte der Lebendfischtransport über See nicht mehr. Die Aale wurden inzwischen kostengünstiger und schneller mit Tankwagen geliefert.
Schweren Herzens hat sich die Familie Butendeich von der BERTHA getrennt und sie nach Maasholm ver- kauft. Hier kam die BERTHA in den Besitz einer Familie Laß in Maasholm und fuhr einige Jahre als Angelkutter, mit großem Decksaufbau mittschiffs für Restauration und Spirituosenverkauf an Angler. Danach wurde sie an einen Privatmann als Lustfahrzeug verkauft.
1985 begannen wir vom Schiffshistorischen Archiv mit ersten Recherchen. Bertha hatte damals ihren Liegeplatz auf der Teerhofinsel in Lübeck, bei der Travewerft. Wir machten eine Schiffsbesichtigung mit dem damaligen Besitzer, einem Berliner Gastwirt, Heinz Peter Schulz
Das Schiff machte einen noch nicht zu sehr verwahrlosten Eindruck. Der Besitzer ließ sich für einen traditionsgemäßen Erhalt des Schiffes jedoch nicht erwärmen und wollte es als privates Lustfahrzeug halten. Wir verloren das Schiff aus den Augen. Bei Recherchen bei den letzten Flensburger Fischern stießen wir auf besagten letzten Schiffsführer der BERTHA.

Von 1985 – 2010 wechselnde Besitzer nach wie vor aufliegend an der Teerhofinsel
2011 dringend zum Verkauf andernfalls droht die Abwrackung siehe Rubrik „Aktuelles“ Fünf vor Zwölf

Literatur: PIEKFALL 71

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