DORA im Hafen von Freiburg

DORA_heck.jpg

Schiffsname DORA
Ex-Namen MARY FITSCHEN,
Nationalität D
Heimathafen Freiburg
Typ Segelschute
Rigg
Baujahr 1910
Bauwerft Lucas Mulder
Bauort Martenshoek
Länge (London) 19,33 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles m
Breite 4,50 m
Tiefgang 1,60 m
Segelfläche
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen

Über das Schiff

5 x verlängert, 1 x erhöht, neuer Bug in Kümo-Art, kürzlich auch Heck erneuert. Binnenschiff im Werksverkehr einer Futtermittelhandlung in Freiburg. Kenntnisstand 1986 JK.

Die Historie

1910 , Freiburg, ex Assel
ex MARY FITSCHEN
Kenntnisstand 1986 JK.

Eignerangaben 2011
Die „Dora“ wurde 1910 als MARY FITSCHEN auf der Werft von Lukas Molder in Holland als Frachtensegler zur Verschiffung von Kohle und Ziegeln gebaut. Seinerzeit war sie 15 Meter lang, 4,50 Meter breit und hatte einen Tiefgang von 1,60 Meter. Die Traglast lag seinerzeit bei 60 Tonnen.
1941 wurde die „Dora“ nach Freiburg an der Elbe verkauft, wo sie als Strohschipper verwendet wurde. 1952 wurde sie dann erstmals um 5 Meter verlängert und die Traglast auf 91 Tonnen erhöht. 1953 kamen 2 weitere Meter hinzu und im Jahr 1960 folgten weitere 5 Meter. 1973 wurde sie letztmalig um 13 Meter (durch die Anbau eines Hinterschiffes) verlängert auf insgesamt 38 Meter. So wurde die „Dora“ bis 1977 als Binnenschiff mit einem 100 PS starken Modag Motor gefahren.
Dann jedoch musste der Kapitän aus gesundheitlichen Gründen die Seefahrt einstellen. Die „Dora“ blieb bis 1988 in Familienbesitz, bis sie dann schließlich außer Dienst gestellt wurde.
Ein Jahr später wurde sie verkauft und auf 19,33 Meter verkürzt. Leider verstarb der Besitzer plötzlich und „Dora“ wurde dann von uns übernommen.
Von 1995 bis 1998 haben wir das gesamte Schiff komplett überarbeitet, d. h. die alte Farbe wurde komplett entfernt und von Grund auf erneuert. Das Unterwasserschiff überholten wir auf einer Werft in Neuhaus/Oste.
Auch der Schiffsboden wurde entrostet und mit Wisura-Schiffsbodenöl konserviert. Die Bohlen des Schiffsboden wurden abgehobelt und neu gestrichen. Ende 1996 bekam die „Dora“ eine Eberspärcher D 24 W Zentralheizung sowie neue Wasserleitungen. Alle Tanks sind aus V4A und die Wasserleitungen aus Kupfer. Um über heißes Wasser an Bord zu verfügen wurde ein 50 Liter Wärmebereiter aus rostfreiem Edelstahl und voll isoliert einbaut.
Der ehemalige Frachtraum wurde von uns als Salon umgebaut, mit Holz verkleidet, isoliert und durch wunderschöne Details liebevoll renoviert. Ein Teil der Möbelstücke erinnert noch an die Jahre um 1910. Ansonsten wurde das Gesicht der „Dora“ dem Ursprung beibehalten.
Die Dora ist seit 1941 ein fester Bestandteil des Freiburger Hafens und wird dort gern gesehen. Sie steht auch heute noch dort und sollte eigentlich mal eine Ruhestätte für uns werden, denn unsere ganze Fantasie und Arbeitskraft haben wir bis heute in sie investiert, doch eine familiäre Angelegenheit hat uns unseren Traum zerstört und wir müssen uns leider von der „Dora“ trennen.

quelle www.ms-dora.de dazu mehr Historie als PDF auf der homepage
Hinweis Ole Pfeiler 2011

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