FAIR PLAY VIII


nach dem Stapellauf 1962

HH Maritim
Foto Slg. Stiftung HH-Maritim

Schiffsname FAIR PLAY VIII
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Hamburg-Sandtorhafen
Typ Seegängiger Hafenschlepper
Rigg
Baujahr 1962
Bauwerft Th. Buschmann
Bauort Hamburg
Länge (London) 24,55 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles m
Breite 7,02 m
Tiefgang 2,40 m
Segelfläche
Motor Motor
Leistung 600 PS
Museumshafen

Über das Schiff

wg Urheberrechtsstreit Foto entfernt 27.8.2013

Die Historie

Der Schlepper FAIRPLAY VIII wurde 1962 auf der Werft Theodor Buschmann am Reiherstieg in Hamburg-Wilhelmsburg gebaut. Auftraggeber war die alteingesessene „Fairplay Schleppdampfschiffs-Reederei Richard Borchard GmbH“ aus Hamburg.
Der Schlepper wurde unter Aufsicht und mit Klasse des Germanischen Lloyd erbaut (+ 100 A 4 K E Schlepper) und im Hamburger Seeschiffsregister eingetragen. Als eines von sechs Schwesternschiffen zählte der Einschrauben-Kortdüsenschlepper mit 600 PS und 12 t Pfahlzug zu den Hightech-Fahrzeugen seiner Art. Überwiegend diente das Schiff im Hamburger Hafen als Assistenzschlepper, hin und wieder wurde er auch als Bergungsfahrzeug oder für Verschleppungen über See eingesetzt. Je nach Einsatz fuhr der Schlepper drei oder vier Mann Besatzung.

Die Schlepper dieses Typs – sechs Schwesterschiffe hatte die Buschmannwerft für Fairplay gebaut – gehörten in den 60iger und 70iger Jahren zum Besten, was in der Schleppschifffahrt zu haben war. Mit der rasanten Verbreitung von Azimut-Antrieben ab Mitte der 70er Jahre begann der Stern von Einschrauben-Kortdüsenschleppern jedoch langsam zu verblassen.
Bald aber begann die Containerisierung, und die Frachtschiffe wurden immer massiger. FAIRPLAY VIII wurde als „kleines Moped“ für Bugsieraufgaben zu schwach. 2002 verlegte die Fairplay -Reederei den Schlepper in ruhigere Gewässer nach Wismar, wo er noch bis Mai 2009 in täglicher Einsatzbereitschaft war. Doch auch dort gab es immer weniger Aufgaben für den Schlepper, weswegen er eigentlich außer Dienst gestellt und verschrottet werden sollte.
Doch das Schiff funktionierte technisch noch einwandfrei, auch befanden sich Deck, Maschine, Brücke und Wohnräume bis in kleinste Details noch im Zustand der Indienststellung – vom elektrischen Kombüsenherd bis zum Wandlämpchen im Salon. Deshalb entschloss sich die Reederei, ihre älteste und kleinste Einheit der
Stiftung Hamburg Maritim zu schenken. Diese wurde im Sommer 2009 neuer Eigner, seither liegt FAIRPLAY VIII als Museumsschiff in ihrem neuen Heimathafen, dem Sandtorhafen in der HafenCity.

Quelle: Joachim Kaiser, Stiftung HH-Maritim
Bild 1 Nach dem Stapellauf 1962 Foto: Slg. Stiftung HH-Maritim
Bild 2 Stapellauf 1962, Kortdüse Foto: Slg. Stiftung HH-Maritim

Literatur: Broschüre » Fairplay VIII.pdf [PDF 1.6 MB] zum herunterladen http://www.stiftung-hamburg-maritim.de/schiffe/fairplay_VIII.php
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