First Lady

Schiffsname First Lady
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Schweinfurt
Typ Lotsenschoner
Rigg
Baujahr 1860
Bauwerft
Bauort
Länge (London) 10,09 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles m
Breite 2,24 m
Tiefgang 2,00 m
Segelfläche 63 m²
Motor Segel
Leistung 18 PS
Museumshafen

Über das Schiff

Sehr geehrte Damen und Herren des Vorstandes des Museumshafen Flensburg e.V.,

ich bin Besitzer eines Traditionsschiffes von 1860. Der englische Klipper
wurde als Schoner für den Transport von Lasten gebaut und auch als Pilotboot
in den Flussmündungen genutzt. Die besondere Bauform hatte eine große
Wendigkeit unter Segeln zur Folge.

Das Boot war laut Vorbesitzer Ende Anfang des 20ten Jahrhunderts auch als
Lastensegler in der dänischen Südsee in Einsatz. Ich hatte den Gedanken,
dass der kleine Stagsegelschoner recht gut zu den Schiffen des Flensburger
Museumshafen passen könnte.

Ich habe in meinen Unterlagen einen Zeitungsbericht aus der Berliner
Morgenpost von Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts gefunden.

In der Berichterstattung der Berliner Morgenpost wird der Vorbesitzer und
Bootsbauer persönlich erwähnt. Herr Heinz Krebs hat den ehemaligen
Lastensegler in der Bauform eines englischen Klipper vollständig
restauriert und wieder aufgebaut.
Die Basis des Klipper´s wurde dabei vollständig erhalten. Der Aufbau über
Wasserlinie ist ebenfalls traditionell und vollständig in Holz ausgeführt.

In der Anlage sende ich Ihnen den Originaltext als .PDF aus der Berliner
Morgenpost von 1979 und das seitliche Profil der First Lady.

Gerne würde ich das Schiff in den Flensburger Museumshafen verlegen. Ich
denke, dass diese besondere Schiffsform sehr gut zu den dort bereits
liegenden Arbeitsschiffen passt.
Die First Lady wäre mit dem Schonerrigg sicher ein ganz besonderer
Eyecatcher im Flensburger Museumshafen.

Mit den besten Grüßen

und Mast- und Schotbruch

Ihr
Henry Leidholdt
1. Vorstand Yachtclub Franken e.V.

Ich hatte ja bereits von Euch die Nachricht bekommen, dass ein Gaffelrigg eine wichtige Voraussetzung für einen Liegeplatz im Museumshafen Flensburg e.V. ist.

Ich möchte darum auch nur ganz kurz die augenblickliche Besegelung ansprechen. Die First Lady war ja bis 1980 noch als Gaffelstagsegelschoner geriggt, was nur bedeutet, dass lediglich das Groß am Besan mit Gaffelbaum und Gaffeltopsegel gesetzt wurde. Beim Tausch der verbrauchten Holzmasten gegen neue Holzmasten wurde dem kleinen und wendigen Zweimast-Stagsegelschoner dann ein leichteres Besansegel gegönnt, schon um die Hecklastigkeit und Rankheit zu verringern. Das hatte zwei Vorteile, die Wendigkeit hat noch einmal zugenommen und das Schiff ist deshalb nun auch wirklich einhand zu segeln. Das recht unhandliche Spreizgaffelsegel am Schonermast musste einem einfachen Schonersegel weichen. Klüver und Fock wurden angepasst. Jetzt hatte das Schiff wieder die Am Wind Eigenschaften, die es einst Ende des 19. Jahrhunderts als Lotsenboot in Flussmündungen benötigte.

Wir vom Yachtclub Franken e.V. nutzen die First Lady auch als Hochsee-Trainingsboot für Jugendliche. Mal sehen, wer von den jungen Burschen und Mädels uns im Mai zu Christi Himmelfahrt nach Flensburg begleiten wird! Denn leider beginnen in Bayern die Pfingstferien erst Ende Mai.

Die Historie

Die First Lady ist ein Traditionsschiff mit ursprünglichem Bj. 1860. Der Klipper
wurde als Schoner für den Transport von Lasten gebaut und auch als Pilotboot
in Flussmündungen genutzt. Die besondere schlanke Bauform hatte eine große
Wendigkeit unter Segeln zur Folge.

Der Vorbesitzer hat das Schiff viele Jahre restauriert, um es wieder in den ursprünglichen Zustand zu versetzen. Der Bauort ist laut unserer Recherche Baltimore, der Einsatzzweck war als Pilotboot in der Chesapeake Bay und auf dem Potomac River. Anfang des 20. Jahrhundert kam das Schiff nach New Bedford, im ersten Weltkrieg lag es wohl in der Bristol Bay an der Westküste Englands bei Cardiff.
Später war das Boot laut Vorbesitzer dann in den zwanziger Jahren des 20ten Jahrhunderts auch als wendiger Lastensegler in der dänischen Südsee in Einsatz.

Ich habe in meinen Unterlagen einen Zeitungsbericht aus der Berliner
Morgenpost von Ende der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.
In der Berichterstattung der Berliner Morgenpost wird der Vorbesitzer und
Bootsbauer persönlich erwähnt. Herr Heinz Krebs hat den ehemaligen
Lastensegler in der ursprünglichen Bauform eines Clippers vollständig restauriert und wieder aufgebaut.
Die Basis des Klipper´s wurde dabei vollständig erhalten. Der feste Aufbau über
Wasserlinie ist ebenfalls traditionell gehalten und vollständig in Holz ausgeführt.

Es existiert auch ein Messbrief des Deutschen Seglerverbandes von 1952.
Dieser Messbrief wurde auch als Grundlage der o.a. Daten benutzt

Quelle Eignerangaben

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