Klostersande



Schiffsname Klostersande
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Elmshorn
Typ Motorgüterschiff
Rigg
Baujahr 1968
Bauwerft Büsching & Rosemeyer
Bauort Uffeln/Weser
Länge (London) m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 55 m
Breite 6,60 m
Tiefgang 2,20 m
Segelfläche
Motor Motor
Leistung 300 PS
Museumshafen

Über das Schiff

1968
226

Büsching & Rosemeyer in Uffeln/Weser

55,00 m

6,60 m

2,20 m

377 tons bei 1,70 m Tiefgang

500 tons

12-Zylinder-Viertakt-Dieselmotor V-Form

300 PS | 220,6 KW
1500 U/min

Deutz

Die Historie

Bild 1 Zum vorerst letzten Mal läuft die „Klostersande“ am14. Mai 2013 in den Elmshorner Hafen ein.

Sie ist fast genauso alt wie das Elmshorner Rathaus und müsste eigentlich als „fahrendes Kulturdenkmal“ auch ins Denkmalbuch des Landes Schleswig-Holstein eingetragen werden: Das Motorgüterschiff „Klostersande“, der letzte „Getreidedampfer“ der Köllnflockenwerke. Er ist das bislang letzte wirtschaftlich betriebene Frachtschiff der Hafenstadt Elmshorn, die 1910 noch Heimat von mehr als 100 Binnenschiffen sowie – nach Hamburg und Magdeburg – drittgrößter Getreideumschlagplatz des damaligen Deutschen Reiches war.

Mit ihrer für ein Binnenschiff außergewöhnlich schnittigen Form und dem blau-weißen Anstrich in den Farben von Europas größter Hafermühle war die 1968 vom Stapel gelaufene „Klostersande“ Jahrzehnte lang fester Bestandteil des Stadtbilds. Jetzt liegt sie seit zehn Monaten wieder als eine Art Wahrzeichen Elmshorns im Hafen – allerdings mit ungewisser Zukunft, und doch als kleine Attraktion, die täglich „Sehleute“ anzieht.

Die „Klostersande“ ist das zweite historische Schiff, das die relativ große Wasserfläche mitten in der Stadt zu beleben versucht. Der Getreidetransporter geht dabei eine historisch wichtige und sehr anschauliche Verbindung mit dem Elmshorner Ewer „Gloria“ ein. Der Segler, ein Schmuckstück im Elmshorner Hafen, veranschaulicht, mit welcher Art von Schiffen der „große“ Getreidetransport im Unterelberaum – also auch in Elmshorn – typischerweise bereits im 18. Jahrhundert bewerkstelligt worden ist. Die „Gloria“ ist nicht nur 1898 in Elmshorn gebaut worden, sondern gehört zu den ersten Ewern mit einem Rumpf aus Eisen. Der Ewer markiert also in der Frachtschifffahrt den Übergang ins Industriezeitalter. Andererseits steht die „Klostersande“ authentisch für das Ende dieser überaus wichtigen Ära der Stadtgeschichte, die den wirtschaftlichen Aufstieg Elmshorns zur jetzigen Größe mitbegründet.

Erstaunlich in diesem Zusammenhang: Die „Gloria“ ist genau der Schiffstyp, mit dem eigentlich bereits vor 109 Jahren die Geschichte der „Klostersande“ begann: Damals lief der Ewer „Elise“ vom Stapel. Dieser Frachtsegler mit Eisenrumpf wurde später motorisiert, umgebaut und verlängert. Die „Elise“ fuhr für Peter Kölln Getreide – bis sie 1968 durch die speziell für die Krückau und die Unterelbe konstruierte „Klostersande“ ersetzt und verschrottet wurde. Dieses Schicksal erlitten auch die anderen Schiffe des heutigen Müsliherstellers von der Krückau, als da waren die „Kornblume“ (180 Tonnen), „Kornähre“ (270 Tonnen) und „Korngarbe“ (435 Tonnen).

Der im vergangenen Sommer gegründete Förderverein „MS Klostersande“ hat sich dem in seinen Ursprüngen erhaltenen, ehemaligen Flaggschiff der Köllnflotte angenommen. Ziel ist der Kauf, Erhalt sowie die zukünftige Nutzung des letzten Binnenmotorschiffs Elmshorns als historisches und kulturelles Erbe der Hafenstadt an der Krückau.

>www.klostersande.com

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