Staugi
33. RUM-Regatta Flensburg


Chr. Nielsen

Schiffsname LEA
Ex-Namen
Nationalität
Heimathafen
Typ
Rigg
Baujahr
Bauwerft
Bauort
Länge (London) 8,55 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 15,98 m
Breite 3,06 m
Tiefgang 1,02 m
Segelfläche
Motor
Leistung  
Museumshafen

Über das Schiff

Die Historie

 

Die Drivkvase ist gebaut in der Tradition  der typischen klinkergebaute Fejødrivkvase mit einem Mittelschwert aus Holz. Die Rumpfform der Fejøkvase wurde entworfen vom Bootbauer Chr. Nielsen auf Fejø. Er erzählte, der habe einiger Linien der Zollkreuzjagten (von Benzon) auf die flacheren Kvasen übertragen. Er baute alle nach Zeichnung oder festen Schablonen(Mallen), jedoch benötigte er nur wenige Schabonen, die nur bei der Anlage der Plankengänge erforderlich waren, damit beide Rumpfseiten symmetrisch wurden.

Der Name ”Drivkvase” deutsch ”Treibquatze” beschreibt zwei Eigenschaften   des Fahrzeuges für seinen Betrieb. Zum Ersten soll es  außer Segeln vor dem Wind ”Treiben” können. Zum Anderen soll es als Kvase deutsch ”Quatze” den Fisch in einer ”Bünn” transportieren können. Normalerweise sind das zusammengenommen keine besonders guten Eigennschaften dieser speziellen Fahrzeuge, sind aber erforderlich für das Fischen mit der ”Treibwade” (drivvod) Vorpommersche Fischer wanderten in den 1870er Jahren mit ihren Familien nach Dänemark  ins Smålandsgewässer aus und brachten ihre in dänemark unbekannt Fischereimethode und die dazugehörigen Gerätschaften wie Boote und Netze mit. Die dänischen Bootsbauer bauten die Drivkvasen in ihrer Bootsbautradition als Spitzgattige Fahrzeuge mit geklinkertem Rumpf. Dass Rigg wurde von den Deutschen übernommen. Daraus wurde die bekannte Fejøkvase, eingeführt von dem Bootsbauer Chr. Nielsen von Fejø

Gezeichnet und ausführlich beschrieben von Christian Nielsen, Konservator am dänischen Nationalmuseum, Kopenhagen. In de danske bådtyper, Høst & Søns Forlag 1973 S. 58 ff

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