NIXE-ROSINA

Vico Meyer
Bild 2 NIXE BÜS 99 1977 in Büsum Bild Vicco Meyer


der einzig erhalten gebliebene Linienriss

Schiffsname NIXE-ROSINA
Ex-Namen NIXE
Nationalität D
Heimathafen
Typ Lühejolle
Rigg
Baujahr 1884 oder 94
Bauwerft Diederich Sietas
Bauort Grünendeich
Länge (London) 10 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles m
Breite 3,60 m
Tiefgang 1,15 m
Segelfläche
Motor Segel
Leistung  
Museumshafen

Über das Schiff

Register Deutsche Segelschiffe J. Kaiser S.11

Seit 1986 keine Informationen (Wrack).

Die Historie

1884 (94?) – 1936 NIXE – ? Lühe
1936-1978 # BÜS 99, Büsum
seit 1978 NIXE-ROSINA Büsum (Wrack)

Bis 1936 als Frachtsegler, später als Krabbenkutter in Fahrt bis 1978.
1952 neu verzimmert, weitgehend in der alten Form.

Abb. 2 Zum Krabbenkutter BÜS 99 umgebaute Lühejolle NIXE.
Abb. 3 der einzig erhalten gebliebene Linienriss einer Lühejolle
Quelle Register Deutsche Segelschiffe J. Kaiser S.11

2008 Übernahme und Rettungsversuch durch den Förderverein Lühe-Aue

Der ursprüngliche Schiffsname lautete mit Sicherheit nicht Nixe, ein solcher Name war im Alten Land ungebräuchlich. Der aktuelle Name ist (wieder ) Nixe, der Name Nixe-Rosina wurde nur kurzzeitig verwendet. Die Nixe war nicht als Krabbenkutter, sondern als Lühejolle als Gaffelkutter getakelt. Als Baujahr konnte ich 1884 ermitteln. ( Angaben aus dem Fischereiregister Büsum und aus dem Buch: Die Fischerei in Büsum, Kurt Winter, Heide 1983, S. 142 ) Die Angaben zur Bauwerft stimmen in dieser Form nicht, denn die Werft Sietas hat das Schiff vermutlich gebaut, gesichert ist diese Angaben aber noch nicht. In der Fischerei-Fahrzeug-Liste aus Büsum von 1949 steht : Bauwerft unbekannt. Von 1884 bis 1924 war die Lühejolle in der Obstfahrt beschäftigt und wurde dann nach Büsum verkauft, um als Krabbenkutter unter der Fischereinummer Büs 12 Fischerei zu betreiben. Der erste Eigner in Büsum war Hermann von Bargen. 1939 wurde der Kutter an Carl Gustaffson verkauft und bekam das Fischereikennzeichen Büs 99. 1970 übernahm der Sohn Rudolf Gustaffson den Kutter. Aus Gesundheitsgründen gab er 1975 die Fischerei auf und verkaufte die Nixe an Peter Rosin, der den Kutter als Sportboot nutzte. 1990 holte die Werft Landberg in Büsum den Kutter nach einem Wassereinbruch an Land. 2008 kaufte der Verein Lühe-Aue das Wrack, reinigte den Holzrumpf, konservierte ihn mit Leinölfirniss und lagerte das Schiff unter einer Plane auf dem Gelände des Altländer Yachtzentrums. Von Seiten des Vereins wird versucht, die Nixe im Museum in Jork auszustellen.
Die Angaben von Joachim Kaiser stimmen nicht ganz. Ich habe die Frau des letzten Eigners, die Werft Landberg, das Archiv Büsum, das Fischereiamt und Kurt Winter mehrmals intensiv befragt und in der Bundesforschungsanstalt für Fischerei in Altona und beim BSH recherchiert.
Das von mir 2008 aufgenommene Foto zeigt das Wrack der Nixe auf der Werft Landberg in Büsum. Im Piekfall 96 ist die Geschichte, so wie sie aktuell bekannt ist, ausführlich beschrieben. Quelle und Hinweis 27.9.2014 Vicco Meyer Buxtehude

Literatur:
Fischereiregister Büsum
Kurt Winter, Die Fischerei in Büsum, Heide 1983,
J.Kaiser: Deutsche Segelschiffe Register über den Restbestand 1980-1986 S.11/
J. Kaiser, Segler im Gezeitenstrom, Norderstedt 1974
Hans Szymanski, Der Ewer der Niederelbe, Lübeck 1932
Timmermann, das Geheimnis der Lühejolle, Yacht Heft 47-1939

PIEKFALL 96/S.10 ff Historie und Literaturverzeichnis von Vicco Meyer

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