RENDSBURG


zeitgenössische Darstellungen


zum Vergleich Techn. Zeichn. Raddampfer EIDER

Schiffsname RENDSBURG
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Rendsburg
Typ Raddampfer
Rigg
Baujahr 1845
Bauwerft Buckau ?
Bauort Magdeburg
Länge (London) m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles m
Breite m
Tiefgang m
Segelfläche
Motor Dampf
Leistung  PS
Museumshafen

Über das Schiff

Die Historie

Einige angesehene Gewerbetreibende aus Rendsburg luden im April 1844 zur Gründung einer Aktiengesellschaft ein. Für die Gesellschaft war ein Kapital von 16.000 Reichstalern verteilt auf 320 Aktien vorgesehen. Zu den Initiatoren gehörten u. a. Lund, Hademann und Zerssen. Ziel war die Anschaffung eines Dampfschiffs für den regelmäßigen Verkehr zwischen Rendsburg und Tönning. Das Interesse an diesem Plan war groß, und am 20. Juli 1845 lief das neu angeschaffte Schiff „Rendsburg zum ersten Mal aus dem Heimathafen Rendsburg aus (114). Im Laufe des ersten Monats wurden 1.500 Passagiere befördert (115). Bis Ende des Jahres hatte die „Rendsburg insgesamt 3.917 Fahrgäste transportiert (116).Mit diesen Zahlen hatte die Reederei bewiesen, dass ein Bedarf für die regelmäßige Fahrgastbeförderung auf dem Eiderkanal* vorhanden war. Die Zahlen wirkten auch auf die Eigner der „Glücksburg verlockend. Dieses Schiff hatte den Konkurrenzkampf auf seiner bisherigen Route auf der Elbe verloren und suchte einen neuen Einsatzort. Am 13. Oktober 1845 traf es in Rendsburg ein und nahm den Linienverkehr auf. Die Fahrpläne der beiden Schiffe wurden so koordiniert, dass an allen Werktagen an beiden Endstationen ein Schiff auslief (116). Die „Glückstadt gab jedoch bereits zum Ende des Jahres wieder auf und suchte sich stattdessen eine neue Beschäftigung in der Flensburger Förde.
Die „Rendsburg war ab 1846 wieder allein auf der Strecke im Einsatz; im Juli klagten die Fahrgäste über Platzmangel an Bord. Die Reederei erwog daher die Anschaffung eines weiteren Schiffs, was jedoch nicht in die Tat umgesetzt wurde (117).
Die Fahrrinne des Eiderkanals* war eng, und die Dampfschiffe wollten vorwärts kommen, was mehrmals zu gefährlichen Situationen führte. Meistens passierte jedoch nichts. Die „Rendsburg war am 6. April 1847 an einer Kollision beteiligt. Das vordere Schanzkleid wurde abgerissen und der Schornstein kippte um. Drei Passagiere gerieten in Panik und versuchten, auf das andere Schiff zu springen. Einem gelang dies, die beiden anderen fielen ins Wasser, und einer von ihnen ertrank (113).
Die Gesellschaft wurde im Februar 1856 aufgelöst, die Strecke und die „Rendsburg wurden jedoch von einer neuen Gesellschaft übernommen (119), die den Linienverkehr fortführte.

Quellen: ST-Statistisk Tabelværk und MC-Mercantil Calender; Berl.-Berlingske Tidende, HST-Handels- og Skibfartstidende.

Literatur:
Holger Munchaus Petersen:
Danske dampskibe intil 1870 I, Planmessig ankomst, Esbjerg 1983 ISBN 87-87453-05-3
Danske dampskibe intil 1870 II, Lokalt initiativ, Esbjerg 1984 ISBN 87-87453-14-4
Danske dampskibe intil 1870 III, Fælles kræfter, Esbjerg 1986 ISBN 87-87453-25-8
Gerhard Stolz, Der Kampf um Friedrichstadt im Jahre 1850, Husum 2000, ISBN 3-88042-936-7
Arbeitsgemeinschaft für Schleswig–Holsteinische Postgeschichte und Philatelie e.V. (Brief -148.II-)
Friedrich Schröder, Die Geschichte der Firma Zerssen & Co. Aus dem Jahre 1839-1939, Rendsburg 1939
Hans-Herbert Wulff, Zerssen & Co. 1839-1964, Rendsburg 1964 dcbib 08.65 Schleswigsche Samlg.

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