Rungholt HF 510



Schiffsname Rungholt HF 510
Ex-Namen
Nationalität D
Heimathafen Bremerhaven
Typ Finkenwerder Elbe-Fischkutter
Rigg
Baujahr 1949
Bauwerft J.J. Sietas
Bauort Hamburg Neuenfelde
Länge (London) 15,30 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 18,00 m
Breite 4,00 m
Tiefgang 1,80 m
Segelfläche
Motor Motor
Leistung 70 PS
Museumshafen Bremerhaven

Über das Schiff

Die Historie

HF 510 Rungholt wurde 1949 als Finkenwerder Küstenfischkutter mit der Baunummer 346 auf der Werft von J. J. Sietas in Hamburg/Neuenfelde gebaut. Aufgrund der noch bestehenden Schiffbaubeschränkungen der Alliierten hatte der Kutter beim Bau nur eine Länge von 11,60 Metern.

2 Jahre lang fuhr HF 510 Rungholt von Tönning/Schleswig–Holstein zum Fischfang auf See und ging dann wieder an die Werft zurück. 1953 kaufte der Fischer Otto Wulf den Kutter, der dann seinen Heimathafen in Altenwerder hatte und zur Finkenwerder Fischereiflotte gehörte.
Der Kutter wurde auf 15,30 Meter verlängert (Mittelsektion mit Bünn neu eingebaut) und in der Folge nach einer kurzen Zeit als Schollenfänger zum Hamenfischer umgebaut.
Die Rungholt war einer jener kleinen Kutter, die zwar ein Finkenwerder Fischereizeichen führten, aber nicht in der Hochseefischerei, sondern in der Küsten– und Elbfischerei tätig waren. Bis 1995 unternahm der Kutter noch Fangreisen.
Bis 1997 war die HF 510 dann aufgelegt, bis ein Mitglied der Schiffergilde die traurige Hulk am Mittellandkanal entdeckte und nach Bremerhaven brachte.

„Rungholt“ war 1999 ziemlich heruntergekommen. Sie führte ein erbärmliches Dasein, das halbe Wrack wurde gekauft und wird derzeit als HF 510 nach alten Plänen zu restauriert. In einer beispiellosen Restauration wurde das schöne Schiff weitgehend original wieder hergestellt. Besonders die Maschinenanlage mit dem originalen MAN 3 Zylinder 17,5/22 mit seinen 70 PS bei 700 Umdrehungen in der Minute zeichnen das Schiff aus. Aber auch die originale Netzwinde ist an Bord und funktionsfähig.

Die neuen Eigner haben 2012 begonnen, die Finkenwerder Fischergeschichte wieder aufzunehmen. Nachdem die Masten wieder auf Originalhöhe gebracht wurden, das Rigg und Besegelung erstellt werden
und das originale Schollennetz nun an Bord ist, soll die „Rungholt“ wieder an alte Fischereitradition anknüpfen und mit Besegelung und Netzdavids ausgestattet wieder auf Fangfahrt gehen – zur traditionellen Anschauung .

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