VG
Sampo auf der RUM-Regatta 2010 Foto Volker Gries

Schiffsname SAMPO
Ex-Namen Maagen,Gustav Krüger, Adele Krüger
Nationalität D
Heimathafen Möltenort
Typ Zollkutter
Rigg Gaffelketsch
Baujahr 1896
Bauwerft Gebr. Ihms
Bauort Kiel Gaarden
Länge (London) 15,5 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 21 m
Breite 4,6 m
Tiefgang 1,82 m
Segelfläche 117 m²
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen Kiel

Über das Schiff

In Dänemark in den 20er Jahren zum Frachtsegler mit Hilfsmotor umgebaut. 1966 ff. zum Lustfahrzeug umgebaut.

Die Historie

ex Lotsenkutter v. 1896 Adele Krüger,

1896-ca.1920 GUSTAV KRÜGER, Heimathafen unbek.
Danach bis 1966 MAAGEN, Kalö – Blans – Fejö – Stubbeköbing
Danach SAMPO, Saxköbing
1994 SAMPO Kiel

Die SAMPO wurde 1896 in Gaarden auf dem Ostufer der Kieler Hörn von der Werft Gebr. Ihms für den preußischen Zolldienst gebaut. Sie gehörte zu einer Baureihe von vier Schiffen, die ihren Dienst in der Nordsee und in der Ostsee (unter anderem auch von Laboe aus) verrichteten. Kuttergetakelt waren es hoch am Wind gehende und schnelle Segler. Unter welchem Namen die SAMPO beim Zoll gearbeitet hat, ließ sich nicht erkunden.
Ausgemustert dienten einige Schiffe den Zöllnern in Laboe als Unterkunft, bis sie verkauft wurden.

Eines dieser Schiffe kaufte der Kohlenhändler Gustav Krüger aus Laboe, um damit Brikett für seine Kohlenhandlung aus Rendsburg zu transportieren. Er nannte das Schiff nach seiner Frau Adele Krüger. Bei einer Kollision im Kaiser-Wilhelm-Kanal kamen 1923 der Eigner und ein Kanallotse ums Leben.
Nach Instandsetzung wurde das Schiff nach Dänemark verkauft. Dort arbeitete es als Motorfrachtsegler unter den Namen MÖWE (dän. MAAGEN).

1968 ging es in private Hand, wurde zur Gaffelketsch umgebaut und auf den Namen SAMPO getauft. In Sakskøbing beheimatet, nahm es an vielen Traditionsregatten teil.

Die SAMPO ist wahrscheinlich der letzte noch schwimmende Arbeitssegler, der auf den Bootsbauplätzen an der Hörn gebaut wurde. Seit 1994 fährt die SAMPO wieder unter deutscher Flagge und präsentiert sich der Öffentlichkeit in Kiel.

Literatur: PIEKFALL No. 93 S. 42 ff
Flüstertüte No.

PIEKFALL 49/1992 S. 41 MK: „Veh-teranen in La-Boe“, Bericht über die Teilnahme von Traditions-Schiffen an der Regatta in Laboe, kurze Schiffsgeschichte, Foto BU: „Die 96jährige ‚Sampo’, ein rüstiger Lotsenschoner“.

PIEKFALL 60/1996 S. 1 keine Fundstelle

PIEKFALL 60/1996 S. 4 ff Uwe Sturm: „Sampo“ – hundert Jahre Schiffbautradition aus Kiel…Am 17.August `96 feiern die ‚Sampo’-Crew und ‚Freunde alter Schiffe Laboe` 100 Jahre SAMPO. Geschichte und Arbeitsmethoden der kleineren Holzschiffwerften in Kie,
Schiffsgeschichte – Stapellauf als „Gustav Krüger“ bei Gebr. Ihms in Gaarden, nach Einsatz im 1.Weltkrieg von der Besetzung zurückgelassen, dann als ‚Maagen’ Steintransporter in Dänemark. Großen Seitenriss, Zeichnung Jürgen Hammer S. 4, Messbrief S. 6, Foto S. 7.

PIEKFALL 60/1996 S. 7: Foto SAMPO
PIEKFALL 60/1996 S 26 Keine Fundstelle
PIEKFALL 68/1999 S. 50 ff Uwe Sturm: “Schiffsunglück hinterließ Spuren “ – Bericht über eine angebliche Kollision des Schiffes im Nordostsee-Kanal nach den Erinnerungen eines alten Fischers. Der Zollkutter ELISABETH war bis im Einsatz. 4 Fotos.

PIEKFALL 68/1999 S. 53 zu obigem Beitrag Foto Archiv Deutsches Zollmuseum, BU „Zollkreuzer Elisabeth – mit SAMPO identisch? Die Unterlagen sind unvollständig“.

PIEKFALL 93/2007 S. 42

Quelle www.gaffelketsch-sampo.de/sampo.html
http://www.Verein zur Erhaltung und Nutzung derGaffelketsch SAMPO e.V. Kiel

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