Thor Heyerdahl

VG

Schiffsname Thor Heyerdahl
Ex-Namen Minnow, Silke, Marga Henning, Tinka
Nationalität D
Heimathafen Kiel
Typ Motorschiff mit Hilfsbesegelung,
Rigg
Baujahr 1930
Bauwerft Smidt u8 Zoon
Bauort Westbroek
Länge (London) 42,50 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 49,48 m
Breite 6,53 m
Tiefgang 2,90 m
Segelfläche 830 m²
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen

Über das Schiff

Unter der Nummer TS G342 ist die THOR HEYERDAHL eingetragenes Schiff des S.T.A.G. e. V. (Sail Training Association Germany). Nach einer umfassenden Sanierung von 2007-2009 in der HDW-Werft in Kiel erhält das Schiff im April 2009 erneut die Fahrterlaubnis für die weltweite Fahrt. Die Sanierungsarbeiten wurden unter Einbeziehung der zuständigen Behörden wie der See-Berufsgenossenschaft und des Germanischen Llyods durchgeführt. Das bedeutet: Die THOR HEYERDAHL erfüllt alle Anforderungen eines sicheren Schiffes nach den neuesten Sicherheitsvorschriften. Das Schiff ist nach den Bestimmungen der See-Berufsgenossenschaft (Traditionsschiffsverordnung) und den internationalen Regelwerken ausgerüstet.

Die Historie

Die Thor Heyerdahl wurde 1930 unter dem Namen „Tinka“ auf der Werft Smit & Zoon in Westerbroek (Niederlande) als Motorschiff mit Hilfsbesegelung gebaut. Erster Heimathafen wurde Hamburg.

In den nächsten 50 Jahren wurde das Schiff unter wechselnden Namen als Frachtschiff bis nach Südafrika und in die Karibik eingesetzt. Während dieser Zeit wurde 1951 die Tragfähigkeit des Schiffes auf 300 Tonnen erweitert, indem der Rumpf mittschiffs um einige Meter verlängert wurde.[1]

1979 wurde das heruntergekommene Küstenmotorschiff von zwei Segelliebhabern erworben und 1979 bis 1983 zum Dreimast-Toppsegelschoner umgebaut. Einer der beiden neuen Eigner des Schiffes, Detlef Soitzek, war 1977 bis 1978 im Indischen Ozean als Navigator auf der Schilfbootexpedition „Tigris“ des norwegischen Anthropologen, Zoologen, Geologen, Ethnologen, Botanikers und Weltreisenden Thor Heyerdahl (* 1914; † 2002) mitgefahren. Er regte an, das Schiff auf den Namen des Norwegers zu taufen. Der Namenspatron nahm die Ehre gern entgegen, zumal er, wie auch viele andere, die Restauration und Wiederbenutzung eines alten Segelschiffes sehr befürwortete.

Seit 1983 wird die Thor Heyerdahl vom Verein Thor Heyerdahl e.V. betrieben, der heute über 1000 Mitglieder zählt. Im Sommer wird das Schiff auf Nord- und Ostsee eingesetzt, im Winter befuhr es die Gewässer der Kanarischen Inseln und der Karibik.
Wikipedia

Die Thor Heyerdahl ist eingetragenes Schiff der Sail Training Association Germany, die die Segelausbildung inklusive klassischer Seemannschaft für junge Menschen fördert, und hat wiederholt an Großsegler-Veranstaltungen der Sail Training Association teilgenommen. Das Schiff segelte bei der Sail Amsterdam 1985 sowie bei der Sail in Bremerhaven 1986, Hamburg 1989 und Bremerhaven 1990, 1995 und 2000 mit.

Im Juli 2007 wurde der Thor Heyerdahl durch die See-Berufsgenossenschaft aufgrund von nicht mehr zeitgemäßen Sicherheitseinrichtungen die Fahrerlaubnis entzogen. Am 9. August konnte sich die See-Berufsgenossenschaft und der Verein Thor Heyerdahl e.V. vor dem Verwaltungsgericht Hamburg in einem Vergleich darauf einigen, das Auslaufverbot unter Auflagen aufzuheben. Die bis 20. Oktober 2007 geplanten Sommerreisen konnten in einem begrenzten Fahrgebiet in der Ostsee durchgeführt werden.

Von Oktober 2007 bis Juni 2009 wurde das Schiff bei HDW in Kiel grundsaniert. Die Thor Heyerdahl wurde mit den heute vorgeschriebenen Systemen, Normen und Sicherheitseinrichtungen neu aufgebaut. Ab Oktober 2009 soll es mit dem neuen Schulprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg „Klassenzimmer unter Segeln“ (KUS) wieder auf weltweite Fahrt gehen[2]. Wikipedia

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