Schiffsname UNDINE
Ex-Namen NORDSTRAND I; GERD-UTE; ANNELIES; PALMYRA; FRANZISKA;
Nationalität D
Heimathafen Hamburg
Typ
Rigg Gaffelschoner
Baujahr 1931
Bauwerft Gebr. Niestern & Co.
Bauort Delfzejl
Länge (London) 29 m
Länge (Meßbrief) m
Länge über alles 36 m
Breite 5,8 m
Tiefgang 2,4 m
Segelfläche 420 m²
Motor Segel
Leistung  PS
Museumshafen

Über das Schiff

Die Historie

1931-52 FRANZISKA, Hamburg / Franz Werner, Tornesch b. Uetersen
1952-58 PALMYRA, Hamburg / Rudolf Fischer, Uetersen
1958-61 ANNELIES , Glückstadt / Hans Knudsen, Glückstadt
1961-66 GERD-UTE, Hamburg / Hansheinrich v. Borstel, Gauensiek
1966-77 NORDSTRAND 1, Hamburg / Richard Rottpeter, Husum
1977-80 NORDSTRAND 1, Hamburg / Herbert Bartels, Wedel
1980-98 UNDINE, Hamburg / Joachim Kaiser, Glückstadt
seit 1999 UNDINE, Hamburg / Gangway e.V., Hambur

1949 verlängert. Vorsteven begradigt.
bis 1979 als 210-Tonnen Kümo in Fahrt.
1980-84 verkürzt und restauriert. Seit 1984 als Frachtschoner in Fahrt; 96 BRZ

Erbaut wurde die UNDINE 1931 auf der Werft von Gebr. Niestern & Co in Delfzijl (Niederlande) als Frachtsegler mit Hilfsmotor mit dem Namen FRANZISKA.

Von 1931-39 verdiente sich die FRANZISKA als Frachtschiff zwischen Deutschland, Finnland, England und Norwegen ihr Geld.

Während des 2. Weltkriegs mußte sie für die Kriegsmarine fahren; 1945 brachte sie 100 Flüchtlinge aus Pillau in den Westen.

Ihr Rumpf war 1948 um 5,75m verlängert worden, was die Ladefähigkeit von 150 t auf 200 t erhöhte. Bis 1980 lief das Schiff dann als reiner Motorfrachter in der Küstenfahrt.

Bei der Restaurierung 1980-84 in Glückstadt ist der Rumpf wieder auf das alte Maß verkürzt worden.

Seit 1984 ist die UNDINE als frachttragendes Schulschiff, in zusammenarbeit mit dem Amt für Jugend in Hamburg und dem Verein GANGWAY e.V., in Fahrt.

Ihr Fahrtgebiet erstreckt sich von Rußland über Nord-Norwegen, Irland, Nord-Spanien bis hin nach Portugal.
Quelle JK
2012 Erwerb durch Kapitän Torben Hass. Einsatz als letztes professionell frachtfahrendes Segelschiff Frachtfahrt zwischen Hamburg und Sylt.

Literatur:
Piekfall No.21/1980; 25/1983; 26/1984; 28/1984; 29/1985; 33/1987; 37/1988
PIEKFALL 21/1980 S. 18 Herbert Karting: „Nordstrand I – bald ein frachtfahrendes Segelschiff… Besucher des Glückstädter Hafens werden sich … wohl schon des öfteren über
die beiden Hälfen des auseinandergetrennten Schiffes gewundert haben, die dort auf den Helgen der ehemaligen Brockmöller-Werft liegen…Aus einem 50 Jahre alten Schiffsrumpf entsteht hier Deutschlands wohl erstes und einziges frachtfahrendes Segelschiff.“ Biografie Jochen Kaiser, Planung für Einsatz des Schiffes für verhaltensgestörte Jugendliche. Schiffsgeschichte: 1931 Bau in Delfzij bei Gebrüder Nijstern & Co, erster Eigner Kapt. Werner, Tornesch, erstre Name ‚Franziska’. 1949 Verlängerung auf fast 33 Meter, Takelage verkleinert. 1952 bis 1958 Name ‚Palmyra’, Eigner H.u.R.Fischer, Uetersen, 1958-61 ‚Annelies’, Eigner Hans Knudsen, Glückstadt, danach Hansheinrich v. Borstel, Gauensiek, Name ‚Gerd-Ute’. 1966 – 77 ‚Nordstrand’, Eigner Richard Rottpeter, Husum, 1977 – 80 Herbert Bartels, Wedel

PIEKFALL 25/1983 S. 62: Seitenriss (U 4)

PIEKFALL 26/1984 S. 63 Birgit & Joachim Kaiser: „Aufruf … In Glückstadt wird ein richtiger Frachtschoner restauriert! Und zwar mit hochdruck, denn zum Juni 1984 soll unsere UNDINE startklar sein, um ihre vorgesehene Jugendarbeit aufzunehmen…“ Helfer gesucht, „Kost und Quartier können wir anbieten…Und Schiffseigner, die Ihr Euch schon lange revanchieren wolltet bei mir: Bittesehe, jetzt sind wir es, die Hilfe brauchen!“ Zeichnungen: Rumpf 1980 lang, 1983 gekürzt.

PIEKFALL 28/1984 S. 45 f: „Durch eine Verkettung glücklicher Umstände ist aus dieser Hulk wieder ein Segelschiff geworden“ Kurzbericht Einweihungsfeier, 5 Fotos

PIEKFALL 29/1985 S. 59: Foto mit BU Jochen Kaiser und kurzer Anmerkung der Redaktion

PIEKFALL 29/1985 S. 32 d (unpaginiert) Zeitungsbericht Friedemann Ohms – keine weitere Quelle -: „Mir der ‚Undine’ auf Erfolgskurs“. Der Fracht-Einsatz des Schiffes und die Förderung der sozialpädagogischen Arbeit. 2 Fotos.

PIEKFALL 29/1985 S. 32 e (unpaginiert!): Zeitungsbericht Bruno Bock – weitere Quellenangabe, nur „KN“- : „ Der ‚Undine’ fehlt ein Stück…“ .Bau- und Restaurierungsgeschichte. 1 Foto.

PIEKFALL 33/1987: Titel

PIEKFALL 37/1988 S. 9 f.: Zeitungsbericht aus „Le Chasse-Marée“, Übersetzung Margot Harder „Undine eröffnet das Fest“: Teilnahme der UNDINE bei der Veranstaltung ‚Douarnenez ´88’. 1 Foto.

PIEKFALL 98/2009 S. 34 f: Susanne Hoyer (Verein GANGWAY e.V.) “UNDINE von Hamburg seit 25 Jahren im Auftrag der Jugendhilfe unterwegs”. Darstellung der sozialpädagogischen Arbeit und des Förderungskonzepts (Fahrenszeit seit 2006 nur noch 6 Wochen, statt früher 6 Monate).“In diesem Jahr hatten wir zum ersten Mal auch Mädchen an Bord, was einige Turbulenzen mit sich bracht, aber viel Spaß gebracht hat“. Für 2009 wird noch Personal benötigt, „da wir keine feste Stammcrew haben“. „Wir suchen: pädagogisch begabte Nautiker und nautisch versierte Pädagogen…“, Qualifikationn u.a. Patente bzw. Befähigungsnachweise, abgeschlossenes Pädagogik-Studium…

PIEKFALL 101/2010 S. 6 keine Fundstelle

PIEKFALL 101/2010 S. 24 f. : Susanne Hoyer „25 Jahre Jugendarbeit auf der UNDINE VON HAMBURG.“ Die UNDINE gehört inzwischen dem Hamburger Jugendhilfeverein Gangway e.V. und vieles hat sich im Laufe der Zeit verändert: die Zuständigkeiten haben sich verändert, die Rahmenbedingungen haben sich verändert, das Konzept hat sich verändert, das Leben von jugendlichen hat sich verändert.“ Einladung zur Jubiläumsfeier im Mai 2010. Werbung um weitere und Sozialpädagogen. 4 Fotos

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